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Ahoi!

Vor über elf Jahren ist mein erster Roman – “Radio Nights” – erschienen, seit April 2013 ist der achte auf dem Markt, “Leichtmatrosen”. Alle acht sind immer noch erhältlich. Die nächsten beiden sind in Vorbereitung, einer davon erscheint im August 2015 unter dem Titel “Nachttankstelle” bei Rowohlt.

Während dieser elf Jahre ist eine Menge passiert. Ich habe zig Lesungen gehalten (einige sollen sogar, hört man, recht interessant gewesen sein), habe hunderte Leserbriefe bekommen (und die meisten beantwortet), war in Presse, Funk und Fernsehen, wurde ein paar Dutzend Male interviewt. Google liefert fast 100.000 Treffer, wenn man meinen Namen eintippt. Okay, ein paar davon verstehe selbst ich nicht. Aber – immerhin. Ein Buch – “Geisterfahrer” (2008) – ist auf Französisch erschienen. Ich durfte viele Sachbeiträge verfassen, darunter für die “Zitty”, den “Standard” und das Magazin “DATUM – Seiten der Zeit”. In diversen Anthologien wurden Texte von mir publiziert. “Leichtmatrosen” ist der erste Roman, der parallel als Hörbuch erscheint. Die Verfilmung dieses Buchs wird derzeit vorbereitet.

Was ich sagen will: Ich bin dann wohl Schriftsteller. Wenn man in eine Buchhandlung geht und einem Mitarbeiter meinen Namen langsam buchstabiert, bekommt man sehr wahrscheinlich die Wegbeschreibung zu einem Regal, in dem ein, zwei Romane von mir stehen. Vielleicht sieht man sogar welche auf einem Stapel liegen. In vielen Büchereien dürfte es sich ähnlich verhalten. Leute – denen ich dankbar bin – haben einen Wikipedia-Beitrag verfasst. Ich wurde für Blurbs angefragt – das sind die Kurzzitate auf der Rückseite von Büchern anderer Autoren (etwa “Prima Buch” – Tom Liehr). Storys wurden vertont, zum Beispiel vom Deutschlandradio.

All das ist immer noch sehr seltsam, und ich warte nach wie vor darauf, dass jemand hinter einer Hausecke hervorspringt und “War nur ein Scherz!” kräht. Ehrlich. Es ist ein großes Glück und nahezu ein legitimes Wunder, dieser Arbeit nachgehen zu dürfen – und das auch noch relativ erfolgreich. Weil diese Arbeit irren Spaß macht.

Und das habe ich Euch zu verdanken. Also, hey: Danke!

Tom Liehr - Foto © Susanne Schleyer/Autorenarchiv.de, Weiterverwendung streng untersagt!

Tom Liehr – Foto © Susanne Schleyer/Autorenarchiv.de, Weiterverwendung streng untersagt!

Herzlich,
Tom


Ab August 2015 wird nachts getankt

Nein, dieser Roman wird keine Reminiszenz an jene Zeiten, als man sich des Nachts, wenn die Tankanzeige “Running On Empty” anzeigte, noch eine Tankstelle suchen musste, die geöffnet hatte. “Nachttankstelle” spielt in der Jetztzeit und in Berlin, genauer: In Neukölln. Jedenfalls überwiegend.

Das Buch handelt von Uwe Fiedler, 38, chronisch migränekrank. Er ist ein Gutmensch im positiveren Sinn des Wortes, leider aber auch ziemlich lethargisch und allgemein veränderungsscheu. Zehn Jahre hat er mit Ulrike zusammengelebt, aber das ist vorbei, und nun muss er wieder von vorne anfangen, oder eigentlich von hinten, denn es verschlägt ihn aus dem possierlichen Berlin-Friedenau nach Neukölln. Dort lernt er die mysteriöse Tresenkraft Jessica kennen, in die er sich verliebt, und nachts, an der Tankstelle, wo Fiedler jobbt, den Hedonisten Dominik Matuschek, der zuerst sein Mentor wird, dann aber ziemlich schnell sein Widersacher.

In meinem immerhin schon neunten Roman geht es um Freundschaft, Liebe und all diese Dinge, um die es ohnehin immer geht, übrigens auch in anderen Romanen, aber vor allem um Vertrauen, Ehrlichkeit und die Art, wie Menschen miteinander umgehen. Gentrifizierung spielt eine wichtige Rolle, es gibt eine Prise Verschwörung und eine Wagenladung origineller Figuren, wie ich meine. “Nachttankstelle” ist witzig, lakonisch, manchmal ziemlich nachdenklich und insgesamt ein Buch, auf das hoffentlich nicht nur ich mich äußerst freue. Es hat jedenfalls großen Spaß gemacht, diesen Roman zu schreiben, der einerseits sicher recht liehrtypisch ist, dann aber auch wieder nicht.

Schaut selbst.

Ab August 2015 im gepflegten Handel. Morgens, mittags, abends, gerne aber auch nachts.

Und: Das Tanken nicht vergessen!

  (Bild aus der Verlagsvorschau. Die könnt Ihr hier herunterladen.)

Über eBooks

Seit ein paar Wochen tobt ein Streit im Netz, von dem “normale” Leser möglicherweise kaum etwas mitbekommen haben. Ein Buchgestalter, der u.a. für den Suhrkamp-Verlag tätig ist, hat im Blog des Verlags einen überwiegend satirischen Text veröffentlicht, in dem er mit digitalen oder digitalisierten Romanen, gemeinhin “eBooks” genannt, konsequent abrechnet. Der Mann, dessen Namen . . . → Weiterlesen: Über eBooks

Neverending Radio Nights

An das Gefühl – die Gefühle – kann ich mich noch sehr gut erinnern. Als ich das fertige Manuskript abschickte. Als mein Agent anrief, um mir mitzuteilen, dass er den Text sehr mochte. Als er abermals anrief, um mir anzukündigen, dass es einen Gesprächstermin bei “Aufbau” gäbe. Als ich dort saß, vor . . . → Weiterlesen: Neverending Radio Nights

“Leichtmatrosen” vielleicht bald im Kino!

Es gibt sie, die selbsterfüllenden Prophezeiungen. Vor nicht ganz drei Monaten schrieb ich den aktuellen Begrüßungstext für meine Site, in dem ich davon schwätze, dass mir noch eine Verfilmung fehlt.

Tja, und inzwischen sind sie unterschrieben, die Options- und Filmrechteverträge. Mit etwas Glück kommen Patrick, Simon, Henner und Mark in zwei, drei Jahren in . . . → Weiterlesen: “Leichtmatrosen” vielleicht bald im Kino!

Feinkörnig! :)

Seit dem 15. April ist mein neuer Roman “Leichtmatrosen” auf dem Markt, als Klappbroschur, eBook und Hörbuch-Download. Ich bin überrascht und beglückt von der großartigen, überwiegend sehr positiven Resonanz, und möchte mich auf diesem Weg bei allen bedanken, die Leserbriefe und Rezensionen geschrieben haben. <kotau> Es gab auch schon wunderbare Presse, derzeit stehen Lesungstermine . . . → Weiterlesen: Feinkörnig! :)

“Selfpublishing”

“Selfpublishing” (also “Selbstveröffentlichung”) ist das aktuelle Schlagwort, wenn es um Alternativen zum vermeintlich verkrusteten Verlagswesen geht. Systematiken wie Amazons “Kindle Direct Publishing” (KDP) gestatteten es nicht nur neuen Autoren, ihre Texte – von der Kurzgeschichte bis zum vielbändigen Roman – kostenlos und in kurzer Zeit zu veröffentlichen, was derzeit sehr, sehr viele Autoren tun, . . . → Weiterlesen: “Selfpublishing”

LEICHTMATROSEN – ab April 2013!

Endlich, endlich sind die Vorschaubroschüren gedruckt, und ich darf das wunderbare Cover meines nächsten Romans herumzeigen – hier ist es:

Wer mehr darüber erfahren möchte, der sei auf die genannten Verlagsvorschauen verwiesen (Seiten 10 bis 13).

Der Titel ist noch nicht im Buchhandel gelistet, was sich aber kurzfristig ändern dürfte. Außerdem erscheint “Leichtmatrosen” . . . → Weiterlesen: LEICHTMATROSEN – ab April 2013!

“Gefickt”

Zugegeben, es gibt subtilere Romantitel. Andererseits mag auch so manch ein unvoreingenommener “Feuchtgebiete”-Käufer gedacht haben, ein Buch über das Amphibienleben in Nassbiotopen zu erwerben. Ein derartiger Etikettenirrtum ist bei “Gefickt” so gut wie ausgeschlossen: Was draufsteht, ist tatsächlich auch drin. Es wird und man ist – nämlich: gefickt. Ja, es geschieht durchaus noch etwas . . . → Weiterlesen: “Gefickt”

Worte überwinden Grenzen

Soeben erschienen:

 

Diese Anthologie – publiziert vom “Hausverlag” Lambertus- versammelt u.a. die Preisträger des Caritas-Literaturwettbewerbs “Barrieren überwinden”, den ich im vergangenen Jahr mit meiner Kurzgeschichte “Vielleicht ist sterben schlimmer” gewonnen habe. Neben den drei Siegergeschichten und einem Gedicht, das einen Sonderpreis der Jury gewonnen hat, findet man im ordentlich gestalteten Buch noch . . . → Weiterlesen: Worte überwinden Grenzen